• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

Foto Nr 1 HK Artikel EU Projekttag Dr Roy Kühne

EU-Projekttag an der BBS I Osterode

Osterode. 22.05.2017. Wie geht es weiter mit Europa? Denkt die Politik genug an die Jugend Europas? - Zum EU-Projekttag am 22. Mai 2017 begrüßte die Europaschule BBS I Osterode den Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne.
 
Unter dem Motto „Schüler treffen Politiker“ versammelten sich Schülerinnen und Schüler der Verwaltungsfachangestelltenklasse, der Fachoberschule sowie des Beruflichen Gymnasiums im Forum der Schule, um mit dem Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Goslar-Northeim-Osterode allerhand Fragen zu stellen und aktuelle EU-Themen zu diskutieren.

Infokasten: Am 25. März 2017 ist der 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge und damit der 60. Geburtstag der EU. Die Bundesländer haben sich darauf verständigt, in diesem für die Europäische Union (EU) wichtigen Jahr erneut einen EU-Projekttag an Schulen durchzuführen. Mit dem EU-Projekttag soll durch Diskussionen mit Politikern und Vertretern europäischer Institutionen das Interesse und das Verständnis der Schülerinnen und Schüler an der Europäischen Union (EU) gestärkt werden.

Im Politikunterricht mit ihren Lehrerinnen und Lehrern bereiteten die teilnehmenden Klassen gemeinsam Fragen vor, die ihnen zum Thema „die Zukunft Europas“ unter den Nägeln brannten und die sie nicht mehr ausschließlich mit ihren Politiklehrkräften besprechen, sondern direkt klären wollten. So wurden im Vorfeld gerade für die künftigen Absolventinnen und Absolventen relevante Fragen formuliert wie: „Wir als junge Europäer haben die Möglichkeit in allen Ländern Europas zu studieren. Werden die Abschlüsse auch in allen EU-Ländern anerkannt?“ oder aber „Was können wir ganz persönlich für den Fortbestand der EU tun?“. Besonders auseinander setzten sich die Jugendlichen in der Vorbereitung daneben mit der generellen Funktionsweise der EU, ebenso wie mit Trumps Präsidentschaftsamt, dem Brexit und speziell den Folgen für Schottland und Nordirland, den Bestrebungen der Türkei die Todesstrafe wieder einzuführen und in die EU aufgenommen zu werden sowie der Flüchtlingssituation und den Auswirkungen auf die EU.

An Gruppentischen, die mit Europafähnchen dekoriert und mit Mikrofon ausgestattet waren, fanden sich die Jugendlichen am Montag in einer Talkshow ähnlichen Situation wieder. Schulleiter Heiko Seemann-Weymar eröffnete den EU-Projekttag, der mit dem Film „Die Europäische Union einfach erklärt“ unter anderem über die historischen Entwicklungsschritte, die grundlegenden Prinzipien sowie die Vor- und Nachteile der EU informierte. Nach einem kurzen Einführungsvortrag durch Dr. Roy Kühne stand er den interessierten jungen Erwachsenen sodann Rede und Antwort.

Mit großer Ernsthaftigkeit wurden die vielfältigen Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet. Insbesondere bei den Themen „Brexit“ und „Trump-Wahl in Amerika“ appellierte Dr. Roy Kühne, das Wahlrecht in einer Demokratie zu nutzen, da in beiden Fällen die viel zu große Gruppe der Nichtwähler/-innen vom Wahlausgang völlig überrascht worden sei. „Sorgen Sie bitte nicht auch dafür, dass durch schlechte Wahlbeteiligungen in Landtags-, Bundestags- oder Europawahlen schlechte Wahlergebnisse entstehen“, lautete das aufrüttelnde Credo von Dr. Roy Kühne. Er sprach zwar während der Veranstaltung auch die Probleme in der Europäischen Gemeinschaft an, argumentierte dabei aber immer als engagierter Europäer: „Mit der EU wird nicht sofort alles gut, aber nur mit ihr kann es sukzessive besser werden“, ist er überzeugt.

Am Ende der Veranstaltung konnten die Schüler/-innen ihre nun noch reflektiertere Haltung gegenüber „Europa“ im Rahmen einer Kartenabfrage mit dem Titel „Europa ist für mich...“ ausdrücken und damit den Übergang zur Nachbereitung des Europatages im Politikunterricht schaffen. Beindruckend war, dass nahezu alle Äußerungen eine ausgesprochen positive Haltung gegenüber „Europa“ widerspiegelten. So wurden insbesondere Sicherheit, Freiheit, Menschenrechte, Zusammenhalt und Solidarität/Gemeinschaft von den Jugendlichen als zentrale Errungenschaften einer europäischen Einheit thematisiert, die es zu erhalten gelte.

Schulleiter Heiko Seemann-Weymar und Dr. Roy Kühne waren sich bei der Betrachtung der Stelltafel mit den Schüleräußerungen einig: „Bei diesen jungen Erwachsenen mit einer derart positiven Grundhaltung muss uns – bei allen Problemen – um die Zukunft Europas nicht bange sein. Bildung und Politik haben aber die Aufgabe alles zu tun, damit diese positiven Kräfte in Europa erhalten und weiter gestärkt werden.“

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