• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

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Land unter in Südniedersachsen – Freiwillige Feuerwehren gehen an ihre Grenzen

Northeim. 26.07.2017. In den letzten Tagen sorgte der Dauerregen in Südniedersachsen für katastrophale Zustände in der Region. Die Freiwilligen Feuerwehren sind im Dauereinsatz und gehen an ihre Grenzen, um das Schlimmste zu verhindern. Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne unterstützte gestern Abend und auch heute die Einsätze der Kameradinnen und Kameraden im Kampf gegen das Hochwasser.
 
Während Roy Kühne beim Sandsäcke füllen hilft, kommt er mit Feuerwehrleuten ins Gespräch und muss feststellen, dass es oftmals an verfügbarer Technik mangelt. Andere Organisationen z.B. das THW mit seiner Technik dazu zu holen, bleibt aus, weil es Probleme mit der Abrechnung nach den Einsätzen gibt. Für Hochwassereinsätze empfehlen Kühne und Kreisbrandmeister Kühle eine Anschaffung erweiterter und verbesserter Ausrüstung z.B. Tauch- und Hochleistungspumpen. „Wir wissen bereits heute, dass es zukünftig mehr Probleme mit Hochwasser geben wird. Wir dürfen nicht erst reagieren, wenn das Hochwasser bereits da ist. Das Motto muss lauten: Vorsorge statt Nachsorge!“ appelliert Roy Kühne.
 
Roy Kühne fordert die Bundesregierung dringend auf, gemeinsam mit den Ländern eine schnelle und vernünftige Lösung zu finden, sodass die Kommunen für ihre Freiwilligen Feuerwehren insbesondere in den ländlichen Regionen genug finanzielle Mittel erhalten, um für den Notfall gerüstet zu sein. Es kann nicht sein, dass die Kommunen mit ihrem relativ kleinen Haushalt zusehen müssen, wie sie ihre freiwilligen Retter mit dem dringend benötigten Material und Technik ausstatten. Beispielsweise wurde am vergangenen Montag, 24.07., ein neues Fahrzeug an die Kreisfeuerwehr ausgeliefert, auf das man dort schon sehr lange wartete. Unsere Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, gab bei der Übergabe an, dass es sehr viel Zeit und Mühe kostete, die nötigen Mittel für das Fahrzeug im Haushalt einzuplanen. „Ich sage, so geht das nicht! Wenn eine Freiwillige Feuerwehr Technik dringend benötigt, um einsatzfähig zu sein, muss für die Anschaffung dieser Technik das Geld schnell bereitgestellt werden können – es geht hier schließlich um Leben und Tod.“ fordert der CDU-Politiker Kühne.

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